ART & SCIENCE
Research Institute
Verlag/Publisher 

 

 

 

                                                                     
Guten Tag, 

ich freue mich, Sie auf meiner Homepage begrüßen zu dürfen. 1990 gründete ich als Naturforscher, Erfinder, freier Künstler und Schriftsteller das private Art & Science-Forschungsinstitut, 1995 den Art & Science-Verlag.

Meine erste Einzelausstellung als Künstler hatte ich 1972 in Köln. 1989 veröffentlichte ich den - heute im Verlag Art & Science erhältlichen - monumentalen Band "Symmetrie als Entwicklungsprinzip in Natur und Kunst" (ISBN 3-9804460-0-X  ISBN13  978-3-9804460-0-6 ) - das Grundlagenwerk zu meinen wissenschaftlichen und künstlerischen inter- und transdisziplinären Arbeiten. Bitte blättern Sie in diesem Buch: Zu Einleitung, Inhalt und Vorwort siehe im Link „Symmetrie als Entwicklungsprinzip“ den PDF-Hinweis.






















COVER-Abbildung 1989:
Feiern 2009
zum DARWIN-Jahr
20 Jahre
Evolutionäre Symmetrietheorie

Zur Englisch-Ausgabe - 1998 mit einem 13. Zusatz-Kapitel bei Word Scientific Singapur erschienen ("Symmetry as a Developmental Principle in Nature and Art"- ISBN 981-02-2363-3) - siehe meine Extra-Web-Seite (Link "English") mit weiteren Website-Hinweisen.

 „Search Inside!“ bei www.amazon.com ermöglicht Ihnen das Blättern in diesem Buch (Excerpt, Index ...).

Verlagshinweise/Inhalt: http://www.worldscibooks.com/general/2847.html .

 

 Werner HAHN 
 Leiter des Instituts
  und des Verlages, freier Künstler,
Erfinder und Schriftsteller

Ich möchte Ihnen mit einigen Web-Seiten meine Arbeit ein wenig näher bringen und aufzeigen, welche Chancen und Hoffnungen eine wirklich neue Kunst(theorie) und Naturtheorie heute bieten können:

ars evolutoria samt diversen Stil-Varianten und die von mir begründete "Evolutionäre Symmetrietheorie" (EST)

 

 

Ich will Ihnen erklären, an welchen Projekten ich derzeit weiterhin  intensiv arbeite:

EST-Projekt (Evolutionäre Symmetrietheorie) und DOCUMENTA-Reform. Auch möchte ich Ihnen die Publikationen des Art & Science Verlages kurz vorstellen; mit auch fremden Autoren, die gefördert werden. Zum Programm des Verlages siehe den Schalter "Publikationen" (Hyperlink).

Surfen Sie bitte auch im Internet zur Website der Universität Tübingen: Unter der Adresse http://timms.uni-tuebingen.de/List/List01.aspx?clist=7631$2396  sehen Sie dokumentiert eine AUSSTELLUNG(seröffnung; mit Vernissage-Rede des Kunsthistorikers Walter SPRINGER) sowie unter der Adresse http://timms.uni-tuebingen.de/List/List01.aspx?clist=8806$3899 die Aufzeichnung eines längeren  Live-Auftritts von mir in Tübingen (2002: Vorlesung mit Video „Heiliger Urknall“ sowie „musica evolutoria“; im Rahmen der Vorlesungsreihe „Symmetrie in Wissenschaft und Kunst“ (Siehe ebenda jeweils auch den anzeigbaren „Abstract“ - vgl. auch Link ars evolutoria - science art).

Was meine art-and-science-Homepage im Ansatz widerspiegeln soll:

Künstlerische Praktiken können ein Ort von Erkenntnisgewinn sein. In künstlerischen Konzepten der (alten) Moderne ging es vorrangig um die permanente Entwicklung von Neuem – um künstlerische Wissensproduktion, ohne dass künstlerische Theorien, Arbeitsweisen, Verfahren und Methoden (= Kunst-Wissen) Teil eines spezifischen Wissens im System von Natur-Wissenschaften geworden sind. Durch experimentelle Demonstrationen und Beobachtungssituationen in der ars evolutoria ist es mir Schritt für Schritt gelungen, künstlerische Erkenntnisweisen mit naturwissenschaftlichen zu verknüpfen, ineinander zu führen und zu verschmelzen (und umgekehrt).

So konnte ein Wissenstransfer (Interaktion, Transdisziplinarität) zwischen Künsten und (Natur-)Wissenschaften – und umgekehrt – ermöglicht und befördert werden. Die Inhalte der Links meiner art-and-science-Homepage machen deutlich, welche spezifischen Fragestellungen, Methoden und Verfahren der ars evolutoria Einfluss auf naturwissenschaftliche Erkenntnis haben. Im künstlerischen Wissen der ars evolutoria kommt ein szientifisches Wissen zum Einsatz und umgekehrt, wobei die Frage nach dem Nicht-Wissen jeweils das Pendant des Wissens bildet und Nicht-Sichtbares sowie Unbewusstes nicht ignoriert werden.

So konnte es über ars evolutoria z. B. gelingen, Weiterführungen der Evolutionstheorien mit künstlerischem Wissen zu erarbeiten, was eine (Wieder-)Entdeckung von Denkformen und Arbeitsweisen der Renaissance bewerkstelligen konnte („Neo-Renaissance“-Devise „Ars sine scientia nihil est“, Postulat L’Art-pour-la-science“ – „Kunst um der Erkenntnis willen“; siehe Link PDF EST und „Evolutionäre Symmetrietheorie“!)

Mein Documenta-Reform-Projekt spiegelt die Unabhängigkeit von ars evolutoria gegenüber jeglichen Institutionen des privaten und öffentlichen  Kunstbetriebs wider:

Einen Kern des ars-evolutoria-Schaffens bilden seit 1985 (der documenta 8) die kritische Analyse und die Darstellung politischer, ökonomischer und institutioneller Verflechtung von Protagonisten des Kunstmarkts und des Kunstbetriebs, von Sponsoren bis Großsammlern samt Manipulatoren öffentlicher Institutionen. Der Fall Documenta dokumentiert exemplarisch die wunden Punkte des internationalen staatlichen Kulturbetriebs.

Die Institution Documenta samt Documenta-Kurator(in) hat als Einrichtung staatlicher Kunstförderung - nicht nur juristisch gesehen - eine Verantwortung für das steuerzahlende Bildungsbürgertum: Einen positiven Gegenpol zum negativen Erscheinungsbild des in Kassel propagierten „Zeitgenössischen“ gilt es gegenüber institutionalisierten Kunstvermittlern durchzusetzen, dies belegen meine Documenta-Reform-Initiativen für eine neue Kulturpolitik mit (bis heute) vier Büchern hierzu im Art & Science - Verlag; dB1, dB2, dB3 und dB4 - vgl. zum Inhalt der Bücher den Link Documenta-Demokratisierung; Justiz-art, political-art, BLOGGING-art der ars evoutoria). Eingedenk von Grundgesetz-Vorschriften der BRD (GG Art. 5 Abs. 3 und Art. 3 Abs. 1) gilt es, ein freiheitliches Kunstleben zu erhalten und zu fördern: auf der Basis von Kunstfreiheitsgarantie in Verbindung mit dem Willkürverbot (Chancengleichheitsgebot)

Ein kurzes WHO´S WHO von mir:

Freier Künstler, Verleger, Schriftsteller, Naturforscher, Erfinder, Pädagoge. Art and Science Research Institute und Art & Science-Verlag (MVB KennNr. 79046; Verkehrsnummer 20469) - Waldweg 8, 35075 Gladenbach (T. 06462-8534, Fax 06462-3663; eMail: WernerHahn-Gladenbach@t-online.de, Internet: www.art-and-science.de) - Geb. 7. September 1938 Marburg/Lahn (Vater: Wilhelm H., Tierarzt; Mutter: Maria, geb. Kornmann), evang., verh. s. 1966 m. Sieglinde Hahn-Niederhöfer - Realschullehrerin, 2 Kd. (Melanie, Oliver) - Stud. Tiermedizin (Gießen und Wien) sowie Lehramt an Schulen (Gießen; Biologie, Kunst) . Als Evolutionsforscher Begründer der Evolutionären Symmetrietheorie(EST) und Entdecker der Evolutionären Bifurkationsmorphologie (einer Evolutionären Geometrie) - BV: Symmetrie als Entwicklungsprinzip in Natur und Kunst, 2. A. 1995 (Übers. mit Erweiterung: Symmetry as a Developmental Principle in Nature and Art, 1998, World Scientific Singapur); Evolutionäre Symmetrietheorie: Selbstorganisation und dynamische Systeme, 1996 (m. P. Weibel als Herausg.); Documenta IX - Willkür statt Kunstfreiheit!?: Eine Streitschrift zur Demokratisierung staatlicher Kunstförderung, 2. A. 1995; Documenta vor Gericht: Eine Initiative zur Reform des staatlichen Kunstbetriebs, 1. A. 1997; Fall Documenta: Kampf für Kunstfreiheitsgarantie und Willkürverbot, 1. A. 2002; Documenta-Demokratisierung: Wege zu einer Hessischen documenta Akademie mit d12-Kritik, 1. A. 2007. Erste Einzelausstellung als Künstler 1992 in Köln. 1990 Berufung zum Board-Mitglied und Projektleiter für Kunst und Biologie der Internationalen Gesellschaft für Interdisziplinäre  Symmetrie-Studien (ISIS-Symmetry). 1993 Initiator und Mitveranstalter des internationalen Frankfurter Symmetriesymposiums „Evolutionäre Symmetrietheorie“ (Städelschule). Vortragsreisen im In- und Ausland, Gastvorlesungen und Seminare. Veröffentlichung zahlreicher Aufsätze. Verlagsprogramm:  Fachbereiche Naturwissenschaften (spez. Biologie), bildende Kunst, Philosophie, Recht,  Anthropologie. Als bildender Künstler (Maler mit Fotomalerei/graphik, Filmmalerei u. a. m.) Begründer einer Neuen Moderne (Neo-Renaissance und Neo-Moderne/Trans-Moderne/Ultra-Moderne) mit neuer Kunsttheorie (Evolutionärer Ästhetik) und dem Stil ars evolutoria (Neo-Evolutionismus, Science Art  mit diversen Stilvarianten; auch art of justice, „Justiz-Art“); Begründer einer musica evolutoria und poesia evolutoria sowie neuen Farben(harmonie)lehre und Formenlehre (auch Urformtheorie). Erfinder einer patentierten Doppelspiegel-Vorrichtung mit Entdeckung des binokularen doppelten stereoskopischen Sehens mit zahlreichen Experimenten. Neue Perspektive-Erkenntnisse: Siehe hierzu ausführlich INHALT/CONTENTS meiner Symmetriebücher, „Symmetrie als Entwicklungsprinzip…“ Kapitel 11.6.-11.6.7. - Deutsch/Englisch) sowie im www die Adresse http://www.wikipatents.com/de/3341933.html - „Mirror device“; Beschreibung in Deutsch.

Anmerkung: Zum Inhalt des Symmetriebuches siehe ausführlich das PDF-Dokument … hier … (bitte „hier“ anklicken) mit Prof. Dr. Rupert RIEDLs viel gelobtem Vorwort „Symmetrie“, Werner Hahns „Einleitung“ und 3 Seiten Inhalt sowie die Umschlagrückseite des Symmetriebuches von 1989/1995 (9 PDF-Seiten) ; siehe analog hierzu den Link „Englisch“ der Homepage. Auch Inhalt durch GOOGELN finden: Worte „(PDF) SYMMETRIE ENTWICKLUNGS“ eingeben (Site von www.agi-imc.de).

KLICKEN im www:

JOURNALISTIC-art
(journalism-art, publistic-art) & BLOGGING-art
der ARS EVOLUTORIA

Im LINK „ars evolutoria-science art” meiner HOMEPAGE weise ich auf Journalistic-art der ars evolutoria hin: Im 4. documenta-Buch („Documenta-Demokratisierung: …“) veröffentlichte ich Kommentare in und mit Zeitungen/Zeitschriften sowie Internet-Medien und Institutionen. Im „TAGEBUCH“( S. 108 ff. ebenda) spreche ich auch von journalism-art, publistic-art und in der Einführung zu dB4 (S. 9) von BLOGGING-art, wobei zum GOOGELN aufgefordert wird und die Begriffe „BUERGELiade“, „documenta-Demokratisierung“ sowie „Hessische documenta Akademie“ („Hessian documenta Academy“) als Eingabe im SUCHEN-Feld empfohlen werden..

Kommentare von Werner Hahn (wernerhahn) sind im www vielseitig & vielfältig aufzufinden: In FAZ ONLINE von www.faz.net sind beispielsweise bei Leser-Kommentaren von wernerhahn unter dem KLICK „Leser-Kommentare von wernerhahn anzeigen“ alle Meinungen nachzulesen, die vom Autor in der FAZ zu Artikeln veröffentlicht worden sind: In zeitlich sortierter Reihenfolge werden die Kommentare vorgestellt – zum Anklicken (über 145 Meinungen Anfang Januar 2009) Bei ZEIT ONLINE (unter www.zeit.de ) ist bei Kommentaren von mir auch das „PROFIL“ des Users „WernerHahn“ einzusehen: mit Angabe der Kommentar- und Beitrags-Titel und der zugehörigen ZEIT-Redaktions-Artikel (derzeit Anfang Januar 2009 über 85 Kommentare, 38 Beiträge/Artikel - Mitglied seit 1 Jahr 36 Wochen). Zeit.de aufsuchen, „Community“ anklicken und danach in „ZEIT online-COMMINITY“ Schlüsselwort eingeben, z.B. „werner hahn“ oder „Offener Brief“.  Angegeben wird auch, wann der Autor „zuletzt aktiv“ gewesen ist und seine „Aktivität“ (in %). „Beiträge“ und „Kommentare“ von HAHN  sind nachzulesen unter der Angabe von Datum und Zeit (wie bei FAZ.NET) - chronologisch sortiert. Ein BEISPIEL: Der ZEIT-Artikel „Kunst ist ein Neuronenfeuer“ des Autors Thomas ASSHEUER wurde intensiv kommentiert (DIE ZEIT Nr. 21 - 2008; v. 15.05.08): Folgende zehn „Kommentare“ von mir sind dort unter www.zeit.de nachzulesen:

1. Neuro-Ästhetik als Schmalspur-Ästhetik? Pro Erkenntnis-Ästhetik (22.05.)
2. Nagelprobe für die Neuro-Ästhetik: Doppelspiegelsehen (23.05.)
3. Neuro-Ästhetik, Doppelspiegel-Sehen und Spiegelneurone (27.05.)
4. Neuro-Ästhetik und Evolutionäre Symmetrietheorie (EST) (27.05.)
5. Neuro-Ästhetik googeln/googlen – Frontalangriff auf Philosophie? (29.05.)
6. Ist SUBSTANZ alles und GEIST eine Einbildung? (29.05.)

7. NATURALISMUS-Blick auf die KULTUR: SINNlosigkeit der Welt? (03.06.)
8. Innere Ursache als drittes Grundprinzip der Natur (04.06.)
9. Laien und EVOLUTIONSBIOLOGIE: Innere Ursachen als Prinzip (15.06.)
10. Was bedeutet „INNERE URSACHE“ der EVOLUTION? (16.06.)

Einen eigenständigen weiteren Extra-„Beitrag“ zum Thema „Neuro-Ästhetik" habe ich in ZEIT Online veröffentlicht: „ZEKI: KUNST-SCHÖNHEIT(en) und NEURO-ÄSTHETIK - Dazu auch ein längerer „Kommentar“ von mir unter dem Titel „Zu Problemen der NEURO-ÄSTHETIK (Hirnforschung)

Angegeben wird bei DER TAGESSPIEGEL Online – www.tagesspiegel.de – auch die Zahl der „Forumsbeiträge“ von „member wernerhahn“ und im „Userprofil“ ist zu lesen „seit wieviel Tagen Hahn dabei ist und wann er „das letzte mal aktiv“ gewesen ist (z. Zeit (01.01.2009) 39 Forumsbeiträge, die aber nicht angezeigt werden)

Im www finden sich „Meinungen“ / „Kommentare“ von mir analog unter ONLINE von besonders sueddeutsche.de, welt.de, taz.de, art-magazin.de, focus.de; seltener z. B. unter nzz.ch, diepresse.com, ftd.de, buchreport.de, hna.de, rhein-main.net.

Unter BLOG.HNA (http://blog.hna.de ), bei dem ich längere Zeit als „Redakteur“ vertreten war, finden sich durch Surfen heute noch längere Beiträge von mir. Hier war lange Zeit das „Verrisse Mahnmal“ zu finden, das versehentlich dort bei Transformationsarbeiten entfernt worden ist. Das Kunst-Mahnmal befindet sich heute auf meiner Homepage:
Link Verrisse-Mahnmal! Viele neue Artikel & Kommentare sind im WWW heute unter www.zeit.de und www.myheimat.de lesbar.

Die Titel der 101-Verrisse-Dokumentation

(MAHNMAL zwecks erforderlicher Documenta-REFORM im Hinblick auf die documenta 13 – Juni 2012):

1. „DOCUMENTA-DEMOKRATISIERUNG tut not: documenta12-Verrisse“

2. „Documenta am Ende: Verrisse zur gescheiterten documenta 12 – Teil 2. Schönfärberei und Kritikerschelte („Lynchmob“, „Rülpswettbewerb“) durch den BUERGELiade-Chef“.

Zuletzt veröffentlichte ich hier zum Thema „Friedenpreis des Deutschen Buchhandels“ am 20.06.08 einen OFFENEN BRIEF im Internet:

 „OFFENER BRIEF zum FRIEDENSPREIS 2008 & 2009 des Deutschen Buchhandels (Börsenverein): GOOGLE als Preisträger 2009“

Er stand ab 20. 06. im www (im Cache); aus dem BLOG HNA (unter „Leserbriefe“) ist er später – weil er so lang war  – gelöscht worden. Seit dem 02.Juli 08 ist der OFFENE BRIEF in DIE ZEIT (Online) als eigenständiger Beitrag von mir publiziert worden; ebenda Kommentare! Bitte GOOGELN. In meiner HOMEPAGE veröffentliche ich den Brief (in ORIGINAL-VERSION) unter dem

Link „OFFENER BRIEF Friedenspreis“;

publiziert wird ebenda zur „Begründung“des Vorschlages auch der in die ZEIT von mir am 10.07.08 veröffentlichte Kommentar „Ohne via GOOGLE geht nichts - mit GOOGLE für viele alles.

Aus aktuellem Anlass publizierte ich im BLOG HNA am 29.06.08 den (wiederum längeren) Beitrag

ZUKUNFT der documenta: documenta-ChefIn für 2012 gesucht – Zur vorläufigen UNREFORMIERBARKEIT der documenta-Institution“

mit neuesten Informationen zur d13. Siehe auch den Beitrag in DIE ZEIT (mit Kommentar-Möglichkeit, Kommentaren). Der aktuelle Beitrag findet sich in meiner HOMEPAGE unter dem

Link „documenta-13“.

Unter diesem Link ist als aktuelle Anfügung auch mein ZEIT-Beitrag „DOCUMENTA-13 traumhaft: DEMOKRATISIERUNGs-Vorschlag der KZ“ zu lesen: Im Traum erschien Karlheinz SCHMID von der KUNSTZEITUNG der Vorschlag „Findungskommissare als Kuratoren“ (KZ Juli 2008). Überraschend kompatibel zu meinen Bemühungen, die documenta zu reformieren, documenta-Defizite anzuprangern.

Zum DARWIN-Jahr 2009

Das Jahr 2009 bringt zwei besondere Jahrestage: Den 200. Geburtstag von Charles Robert DARWIN (* 12. Februar 1809 in Shrewsbury, England) sowie den 150. Jahrestag der Veröffentlichung seines Hauptwerkes "On the Origin of Species..." („Über die Entstehung der Arten…“ - 24. November 1859).

„Mein Geist“, schrieb der Theologe und Naturforscher Charles Robert DARWIN, „ist eine Maschine geworden, wie gemacht dafür, allgemeine GESETZE knirschend aus großen Tatsachensammlungen herauszumahlen“ (Autobiographie). In der Einleitung zu „ENTSTEHUNG der ARTEN (…)” (deutsch, 1860) diskutierte der Autor evolutionäre ENTWICKLUNG als „TRANSFORMATIONs-Theorie“ (Neuheit). Der Forscherkünstler LEONARDO da Vinci (1452-1519) prägte den Begriff „trasmutazione di forme“. Der Universalgelehrte (uomo universale - Homo universalis) der RENAISSANCE formulierte: „… wo die Natur aufhört, neue Formen entstehen zu lassen, beginnt der Mensch mit den natürlichen Dingen, mit Hilfe eben dieser Natur, eine unendliche Vielfalt der Formen zu erschaffen.“ Zusammen mit einem GOETHE-Wort zitierte ich diese Worte in „Einleitung und Dank“ zu meinem Symmetriewerk als MOTTO; von „Neo-Renaissance als ‚kämpferische Bewegung’“ sprach ich in der Einführung 1998. Im DARWIN-Jahr 2009 ist neben C.R.D. auch LAMARCK sowie 20-Jahre-Evolutionäre-SYMMETRIE-Theorie zu feiern:

Wenn wir die Website http://www.darwin-online.org.uk/ aufsuchen, ist leicht zu ermitteln, dass DARWIN 1837 schrieb: „In July opened first note-book on 'transmutation of species.'“ Mit dem Begriff Transmution arbeitete er auch 1859: In der „autobiography“ spricht C. R. DARWIN (1809-1882) davon, „to prepare a volume on the transmutation of species, but was often interrupted by ill-health”. Im Werk “The descent of man, and selection in relation to sex” (1871) schreibt C.R.D. über “the transformation of man”. Der Begriff der „TRANSFORMATION“ spielt eine große Rolle in meinen Symmetrie-Büchern (SB 1989/deutsch & 1998/englisch); vgl. Sachregister-Hinweise und Texte meiner Homepage! Es handelt sich um einen sekundären „Deformations“-Evolutionsmechanismus: von „Transformationen als Sekundär-Asymmetrisation“ sprach ich in der ANTHOLOGIE „Evolutionäre Symmetrietheorie (…)“ von 1996; hierzu siehe HP-Link PDF EST (Abb. 8 ebenda, S. 270 f.f). Ein sekundärer Mechanismus (verknüpft mit Allometrie & Allomorphose positiv/negativ) zum zentralen fundamentalen doppelten Wechselwirkungsmechanismus der Primär-Asymmetrisation/Symmetrisation im Evolutionsgeschehen: Wirkmechanismus zur ursächlichen Entstehung der enormen Vielfalt evolutiver Innovationen in der Lebewelt.

Im “Journal of the Proceedings of the Linnean Society of London. Zoology 3 (20 August, 1858) lesen wir: “Lamarck's theory of biological transmutation or evolution was well-known to nineteenth-century naturalists. Very often, however, it was misrepresented in the English-speaking world.” Dass man ihn selbst im DARWIN-Jahr 2009 weltweit feiert und LAMARCK vergisst zu feiern (grundlegendes Basis-Werk von 1809: „Philosophie zoologique“) hätte C.R.D. wohl nicht richtig gefunden! Den Medien-Rummel um sein Werk hätte der Forscher wohl verabscheut; verwundert und kopfschüttelnd hätte er den Streit zwischen KREATIONismus & EVOLUTIONsforschung 2009 wahrgenommen. Siehe hierzu im www Artikel von mir (vgl. ZEIT Online weiter unten), meine Kritik zum Vergessen & Revitalisieren (zur „Rehabilitierung“) von LAMARCK, dem ersten VORDENKER der Evolutionsforschung. Der Titel des C.R.D.-Journal-Artikels von 1858: „On the tendency of species to form varieties; and on the perpetuation of varieties and species by natural means of selection.” Im ein Jahr später veröffentlichten Epochenwerk – „On the Origin of Species“ / „Über die Entstehung der Arten“ - sprach der Autor (Tauben- und Orchideen-Züchter) noch nicht von “EVOLUTION”; erst später verwendet er statt Theorie von Transmutation & Transformation den Terminus einer „theory of evolution“; so auch auf S. 202 in „The descent of man (…)“ von 1971.
(Literatur: HAHN, Werner (2009): Essays Teil 1 & 2 in DIE ZEIT Online: DARWIN-Jahr 2009: SCHÖNES und UNSCHÖNES (Streit) zum START ins Darwinjahr.)

Mit dem OBEN abgebildeten COLLAGE-MONTAGE-BILD stelle ich die Titelbild-Gestaltung für mein neues Buch vor. Die COVER-Abbildung zum Buch im DIN-A4-Format enthält den TITEL-Text in deutsch und in einem „Fensterbild“ (oben) den Text der englischsprachlichen Buchausgabe von 1998 (Verlag World Scientific): SYMMETRY AS A DEVELOPMENTAL PRINCIPLE IN NATURE AND ART; die Worte „DEVELOPMENTAL PRINCIPLE“ wurden - wie in der deutschen Ausgabe des SB (hier: „ENTWICKLUNGSPRINZIP“) - symbolträchtig transformations-dynamisch gestaltet. Der Fensterblick erinnert an PERSPEKTIVE, die – in der Renaissance begründet – durch ARS EVOLUTORIA eine Reanimation erfährt, nachdem sie in der modernen Kunst (Kubismus – Kandinsky - Mondrian – Malewitch – Duchamp etc.) mehr und mehr verschwunden ist. Symmetrie- und Perspektive-Begriff sind eng miteinander verknüpft, was ich in meiner neuen Wahrnehmungstheorie mittels Doppelspiegel-Experimente dargestellt habe.

Die COVER-Darstellung ist keine Satire auf DARWIN, keine Karrikatur: Darwin-Gegner haben den Evolutionswissenschaftler und studierten Theologen zwar massiv angegriffen, und dessen 1859 veröffentlichtes Basis-Werk „Origin of Species" (Ursprung der Arten) wurde heftig kontrovers diskutiert; C.R.D. wurde aber von Zeitgenossen oft nur eher humorvoll karikiert. Darwin hatte das Weltbild seiner Zeit auf den Kopf gestellt. Karikaturen, wie etwa aus der Zeitschrift "Punch" von 1882, greifen das auf. Sie imitieren religiöse Darstellungen im Stile Michelangelos und zeigen Darwin anstelle Gottes auf dem Himmelsthron sitzend. Darwins Theorie wurde als Bedrohung für die Kirche gesehen.

Meine COVER-Darstellung könnte von Kreationisten (Intelligent-Design-Vertretern) analog interpretiert werden: als „Gott Darwin“ im Himmel (nicht „weit entfernt“ von den Planeten unseres Sonnensystems: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto), schaut C.R.D. auf seine Theorie von der Menschen-Abstammung (mit 5 Entwicklungsstufen zum aufrechten Gang). Der Evolutionsforscher ist umgeben von all den Dingen, die er näher untersucht hat (z. B. auf Galápagos: Darwin-Finken, Riesenschildkröten). Dass sich C.R.D. für die „Gesetze der Symmetrie“ interessiert hat, soll die Darwin-SPIEGELUNG (Element-Bild aus aus WWW.NATURE.com./nature/newspdf/evolutiongems.pdf ) symbolhaft veranschaulichen.

Das Cover-Bild enthält viele Zeichen zu Spiegelungs-Welten: Die polare Positv/Negativ-SPIEGELUNGs-Darstellung hat viel mit Theorien der ARS EVOLUTORIA (meiner EST: Evolutionären Symmetrietheorie) zu tun. Der komplementär gespiegelte „Stern-Ball“, den sich die Mammuts zuspielen (nahe dem Sonnensystem), steht für den 12-teiligen FARBEN-Kreis („Rauten/Quadrate“) der Theorien zur URFORM; vgl. Schwingungs-Modell der Triquetra-Schlüsselfigur im SB. C.R.D.s Blick ist auch auf einen Teil des Planetensystems der Sonne gerichtet: unseren MOND. Verweis auf das heliozentrische Weltbild - Erdaufgang vom Mond aus fotografiert – Symbolik für kulturelle positive EVOLUTION: technischer Fortschritt, Fortbewegungsmittel; Raumfahrt & EXOBIOLOGIE - außerirdisches Leben, „Extraterrestrials“.

Das Pfauenrad-Bild steht - wie auch das Pfauen-Feder-Bild mit Licht/Schatten-Seiten -exemplarisch für ungelöste Rätsel in Darwins Lehre; siehe hierzu auch 12 Kommentare von mir zum FAZ-Beitrag „Wer Augen hat, zu sehen …“ (Georg RÜSCHEMEYER FAZ.NET v. 06.01.09). Die ENTSTEHUNG von (schönen) Natur-Formen wird durch DARWIN nicht erklärt, sondern vorausgesetzt. C.R.D. formulierte 1860 betroffen: „(…) die Sicht einer Pfauenfeder (…) macht mich krank. (…) Anblick eines Pfauenschwanzes (…) wird mir schlecht!“


Zum Start ins Darwin-Jahr 2009

veröffentlich(t)e ich mehrere Beiträge in DIE ZEIT www.zeit.de - Online (Community) -, die es erlauben, dazu kritische Kommentare abzugeben. Die Reihe der Artikel zum DARWIN-Jahr wurde im Darwinjahr fortgesetzt; in ZEIT-ONLINE. Ich werde im Jahr 2009 zwei Bücher zum Thema EVOLUTION veröffentlichen. Siehe oben: Kommentar zum Titelbild.
Hier zum Thema EVOLUTION & (…) folgende Artikel, die WWW-User interessieren könnten (chronologisch geordnet); einfach GOOGELN:

HAHN, Werner (2008): OFFENER BRIEF zum FRIEDENSPREIS 2008 & 2009 des Deutschen Buchhandels (Börsenverein): GOOGLE als Preisträger 2009! In: ZEIT Online v. 02.07.2008. (Mit 18 Kommentaren; davon 17 mal W. Hahn.)

HAHN, Werner (2008): ZUKUNFT documenta-13: documenta-ChefIn für 2012 gesucht. In: ZEIT Online v. 05.07.2008. (Mit 12 Kommentaren; davon 7 mal W .Hahn.)

HAHN, Werner (2008): ELIASSONs Wasserfall-Quartett: Ablehnung durch KUNSTBANAUSEN? In: ZEIT Online v. 08.07.2008.

HAHN, Werner (2008): NEURO-ÄSTHETIK und KUNST-SCHÖNHEIT(en). In: ZEIT Online v. 08.07.2008. (Mit 6 Kommentaren.)

HAHN, Werner (2008): Gottes-Teilchen: LHC-Antworten auf Fragen nach Ursprung, Aufbau und Evolution der Welt? In: ZEIT Online v. 12.09.2008. (Mit 6 Kommentaren.) (Warum die unanschauliche Teilchen-Physik der Anschauung bedarf (L-M/A-E-U-Modell)). Mit einem Eintrag: HEISENBERGs WELTFORMEL und die Anschauungskraft des Menschen.

HAHN, Werner (2008): GOOGLE News Archive und das Vorbild DIE ZEIT.In: ZEIT Online v. 13.09.2008

HAHN, Werner (2008): Damien Hirst: Kunst-Markt-Kunst primär & sekundär und die unabhängigen Künstler. In: ZEIT Online v. 15.09.2008.

HAHN, Werner (2008): Sorry Charles DARWIN … Kreationisten & ID-Anhänger entschuldigt euch! In: ZEIT Online v. 21.09.2008. (Mit 5 Kommentaren.)

HAHN, Werner (2008): Zur EVOLUTION einer (anti)„modernen“ KUNST- Bewusstseinsverfassung: Über SPIEGELZELLEN, Kunst-GEISTIGES und die (Post)MODERNE. In: ZEIT Online v. 29.09.2008.

HAHN, Werner (2008): Symmetriebrechung, Evolutionäre Symmetrietheorie und Darwin. In: ZEIT Online v. 08.10.2008. (Mit 9 Kommentaren.)

HAHN, Werner (2008): Erweiterung des FRIEDENs-Begriffes? - Nobelpreis & Buchhandelspreis? In: ZEIT Online v. 10.10.2008.

HAHN, Werner (2008): Was ist eigentlich heute unter FRIEDEN zu verstehen? Gedanken zu FRIEDENs-Preisen (Buchhandel & Nobelpreis). In: ZEIT Online v. 11.10.2008

HAHN, Werner (2008): Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und die FRIEDENs-Preis-Verleihung des Buchhandels 2008. In: ZEIT Online v. 13.10.2008.

HAHN, Werner (2008): Anselm Kiefer & Einsatz für FRIEDEN ??? – Eklat, Skandal !!! In: ZEIT Online v. 15.10.2008

HAHN, Werner (2008): FRIEDENs-Preis an Kiefer: Tag der Wahrheit und/oder Tag des UN-FRIEDENs? In: ZEIT Online v. 20.10.2008.

HAHN, Werner (2008): Kandinsky – Malewitsch – Richter: Abstraktion & Evolution 2008/2009. In: ZEIT Online v. 13.11.2008

HAHN, Werner (2008): Kultur der Evolution: Anmerkungen zur Jahrestagung 2008 des ZfL Berlin. In: ZEIT Online v. 14.11.2008. (Mit 25 Kommentaren; 01.01.09.)

HAHN, Werner (2008): Rückkehr zur Renaissance: Kandinsky und Malwitschs Kunst-Evolution (Mutationen). STIL-Fragen. In: ZEIT Online v. 15.11.2008.

HAHN, Werner (2008): Mathematik, Mandelbrot-Menge, Chaologie, Weltformel und EVOLUTION. In: ZEIT Online v. 17.11.2008.

HAHN, Werner (2008): Zum Darwin-Jahr 2009: Transmutation/EVOLUTION und Epigenetik. Rehabilitierung von Lamarck? In: ZEIT Online v. 18.11.2008

HAHN, Werner (2008): Weltformel von Allem (TOE) und EVOLUTION? JA: Aber … - Ein Beitrag zum Darwinjahr 2009. In: ZEIT Online v. 19.11.2008.

HAHN, Werner (2008): Zum Start ins DARWIN-Jahr: NEURO-Ästhetik und EVOLUTION. In: ZEIT Online v. 20.11.2008

HAHN, Werner (2008): Nicht-STIL-Wollen: Gerhard Richters Ideologie, KEINE „Gesetze und Richtlinien“ zu haben. In: ZEIT Online v. 21.11..2008.

HAHN, Werner (2008): EPIGENETIK und Systembiologie: Verknüpfung von Vererbung, Entwicklung und EVOLUTION. Zur Diskussion im DARWIN-Jahr 2009. In: ZEIT Online v. 23.11.2008

HAHN, Werner (2008): Aufruf zum Darwin-Jahr 2009: Mit DARWIN auch LAMARCK feiern! In: ZEIT Online v. 24.11.2008.

HAHN, Werner (2008): „Darwin-Day“-Aktivitäten SO-und/oder-SO: Surfen zum Thema DARWIN-Jahr 2009. In: ZEIT Online v. 25.11.2008.

HAHN, Werner (2008): Zum DARWIN-Jahr: Kulturelle EVOLUTION, Paradigmen-Wechsel, Kultur- & Kunst-Förderung und Qualitäts-Sicherung. In: ZEIT Online v. 29.11.2008.

HAHN, Werner (2008): DARWIN-Jahr: Kultur der Anti-Evolution? – Zum Steitfall KREATION/EVOLUTION. In: ZEIT Online v. 01.12.2008.

HAHN, Werner (2008): CUIL und/oder GOOGLE (auch YAHOO?) – das ist hier die Frage. In: ZEIT Online v. 02.12.2008.

HAHN, Werner (2008): Guter Start ins DARWIN-Jahr? Evolution von der BUERGELiade zur BAKARGIEViade. In: ZEIT Online v. 03.12.2008.

HAHN, Werner (2008): Kann die documenta-13-Macherin BAKARGIEV KUNST-EVOLUTION fördern? In: ZEIT Online v. 03.12.2008.

HAHN, Werner (2008): Düstere Aussichten!?: Zur Berufung von Carolyn Christov-BAKARGIEV zur Leiterin der documenta 13. In: ZEIT Online v. 05.12.2008.

HAHN, Werner (2008): DARWIN-Jahr: Anything-Goes-Kultur, Entkunstungs-Initiativen, erweiterter Kunstbegriff und Kunst-Kritik zur documenta 12 & 13.In: ZEIT Online v. 11.12.2008.

HAHN, Werner (2008): DARWIN-Jahr: Medien-EVOLUTION? Bürgerjournalismus & Video-Reporter (Paparazzi-Tum). In: ZEIT Online v. 13.12.2008

HAHN, Werner (2008): Darwin-Jahr: MEDIEN & WEB-EVOLUTION – Medien-DEMOKRATISIERUNG, REFORM-Journalismus. In: ZEIT Online v. 16.12.2008.

HAHN, Werner (2008): DARWIN-Jahr: Kulturelle Kompetenz und Transformationen 2008 - MRR & TSG, documenta12blog & Co. In: ZEIT Online v. 21.12.2008.

HAHN, Werner (2008): Re-Perspektivierung – FLASHBACK - als Masche der BAKARGIEV-documenta 13? In: ZEIT Online v. 24.12.2008.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: SCHÖNES und UNSCHÖNES (Streit) zum START ins Darwinjahr. 1. Teil. In: ZEIT Online v. 03.01.2009.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: Kampf um die SICHT der EVOLUTION und des Doppel-AUGES. In: ZEIT Online v.11.01.2009.

HAHN, Werner (2009): Traurige Bilanz: KANDIDATENWATCH, Hessenwahl 2009 & documenta-Reform. In: ZEIT Online v. 24.01.2009.


HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: SCHÖNES und UNSCHÖNES (…)
2. Teil: Über Gestalt-Geheimnisse, RELIGIONEN-EVOLUTION & Biologie-Unterricht. In: ZEIT Online v. 25.01.2009.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: Der SPIEGEL, die Evolution & Leserbriefe. In: ZEIT Online v. 30.01.2009.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: SURFEN im WEB zum Darwin-Jahr („DJ“) – wo es sich lohnt! (I. TEIL). In: ZEIT Online v. 02.02.2009.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: Spektrum der Wissenschaft & freier Wille? - Über Missverständnisse um DARWIN & Leserbriefe. In ZEIT Online v. 06.02.2009.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: HIRNFORSCHUNG - Maschinen-Modell der Hirnfunktionen (?), freier Wille, Spiegelzellen & EVOLUTION. In: In ZEIT Online v. 08.02.2009.

HAHN, Werner (2009): Ist der FREIE Wille eine ILLUSION? – Beherrscht uns ein UNFREIer „Wille“? In: ZEIT Online v. 09.02.09.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr: Stellenwert der EVOLUTIONSTHEORIE in der SCHULE erhöhen! Koexistenz & Dialog von Glauben & Wissenschaft. In: ZEIT Online v. 12.02.09.

HAHN, Werner (2009): Zum Darwin-Jahr: DARWIN-GEBURTSTAG: EVOLUZZER und REVOLUZZER (?) in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt – DENKWÜRDIG. In: ZEIT Online v. 15.02.09.

HAHN, Werner (2009): VERGESSEN im DARWIN-Jahr?: Ernst HAECKELs 175. Geburtstag & J.-B. LAMARCK - erster Begründer der EVOLUTIONSTHEORIE. In: ZEIT Online v. 16.02.09.

HAHN, Werner (2009): Wassily KANDINSKY: Transformationen abstrakt - absolut – konkret – biomorph/figurativ. In: ZEIT Online v. 28.02.2009.

HAHN, Werner (2009): ANIMALISIERUNG & EVOLUTIONISIERUNG der KUNST: Franz MARC – ein Großer des 20. Jahrhunderts. In: ZEIT Online v. 05.03.2009. (Mit Kommentaren auch von Werner Hahn.) (Siehe dazu auch im WEB von Werner Hahn - v. 06.03.09 - einen Beitrag mit 11 aufschlussreichen Bildern: "Franz MARC – ein ganz Großer des 20. Jahrhunderts. Über ANIMALISIERUNG & EVOLUTIONISIERUNG der KUNST"; unter http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/79904/franz-marc-ein-ganz-grosser-des-20-jahrhunderts-ueber-animalisierung-and-evolutionisierung-der-kunst/.)

HAHN, Werner (2009): Zum 30. Deutschen Kunsthistorikertag 2009: Kunstbetrieb, Markt & Kanon („Stil“)- EVOLUTIONISIERUNG der Kunstgeschichte?. In ZEIT ONLINE v. 09.04.2009.

HAHN, Werner (2009): Malerei EVOLUTIONÄR weiterentwickelt: SCHÖNHEIT in einer zerbrechenden Welt - MARC & MACKE und ihr Impulsgeber DELAUNAY. In ZEIT ONLINE v. 13.04.2009. Siehe dazu auch im WEB mit 2 symbolischen - zum Nachdenken auffordernden - BILDERn von Werner Hahn: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/88435/schoenheit-in-einer-zerbrechenden-welt-marc-and-macke-und-ihr-impulsgeber-delaunay-malerei-evolutionaer-weiterentwickelt/

HAHN, Werner (2009): EVOLUTIONÄR (Teil 1): Wie Künstler EVOLUTION malen – Kunst-EVOLUTIONISIERUNG. In ZEIT ONLINE v. 25.04.2009. Siehe dazu auch im WEB von Werner Hahn analog, aber mit 20 BILDERn: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/90830/wie-man-den-prozess-der-evolution-bildkuenstlerisch-darstellen-kann-darwin-and-kunst-1-teil/

HAHN, Werner (2009): EVOLUTIONÄR (Teil 2): „DARWIN – KUNST UND DIE SUCHE NACH DEN URSPRÜNGEN“. In ZEIT ONLINE v. 28.04.2009. Siehe dazu auch im WEB von Werner Hahn analog, aber mit 34 BILDERn: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/91651/wie-kuenstler-evolution-malen-zur-ausstellung-darwin-kunst-und-die-suche-nach-den-urspruengen-teil-2/

HAHN, Werner (2009): „60 Jahre BRD-STAATs-Künstler, KUNSTFREIHEITs-Garantie und Kunst-MARKT-Führer“. In ZEIT Online v. 03.05.2009.

HAHN, Werner (2009): „Zur 60-Jahre/Werke-SKANDAL-Ausstellung (Gropiusbau): Kunst-MARKT & Kultur-STAAT“. In: ZEIT Online v. 04.05.2009. (Vgl. auch: myheimat.de mit einem analogen Artikel und mit 18 Bildern sowie mehreren Kommentaren.)

HAHN, Werner (2009): MUSIKer-LEGENDE auf TOUR 2009 – „Hansi“ JAMES LAST. In. ZEIT Online v. 09.05.2009. (Siehe auch „JAMES LAST – eine der MUSIKer-LEGENDEn auf TOUR 2009“ in myheimat.de mit 18 Bildern und Kommentaren.)

HAHN, Werner (2009): PODIUMS-DISKUSSION zum heiß diskutierten Thema „KUNST & RECHT - OST & WEST". In: ZEIT Online v. 11.05.2009.

HAHN, Werner (2009): EVOLUTION der KULTUR-POLITIK am Ende? – KULTUR: kein Staatsziel. In: ZEIT Online v. 13.05.2009.

HAHN, Werner (2009): Zum KULTUR-und-KUNST-Verständnis – STAATSZIEL KULTUR. In: ZEIT Online v. 15.5.2009.

HAHN, Werner (2009): Staatstragendes BRANDHORST-Museum: Monument staatlich subventionierter Kunst-Lenkung? In: ZEIT Online v. 28.05.2009.

HAHN, Werner (2009): EUROPA-Wahl & FDP-„Freiheitstruck“: WESTERWELLE will KULTUR als STAATSZIEL durchsetzen. In: ZEIT Online v. 01.06.2009.

HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009:Evolutionsbiologe Axel MEYER über DARWIN und die moderne Biologie. In: ZEIT Online v. 03.06.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 27 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/100575/darwin-jahr-evolutionsbiologe-axel-meyer-in-giessen-ueber-darwin-und-die-moderne-biologie/

HAHN, Werner (2009): Kunst-FREIHEIT in der KRISE. Grundsatz- und Wertedebatte zur Misere – Hoffen auf Demokratisierung (1. Teil). In: ZEIT Online v. 16.06..2009. Siehe auch in myheimat.de mit 17 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/103308/zur-krise-der-kunst-freiheit-1-teil-absage-an-das-kunstbetriebs-system-mit-strippenziehern-lobbyisten-und-hoeflingen/

HAHN, Werner (2009):Zur KRISE der Kunst-FREIHEIT (2. Teil): Geschäftsmodell Kunst in der Sackgasse – ungeheuere Blamage der Bundesregierung. In: ZEIT Online v. 20.06.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 30 Bildern sowie Kommentaren:
http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/104560/zur-krise-der-kunst-freiheit-2-teil-geschaeftsmodell-kunst-in-der-sackgasse-ungeheuere-blamage-der-bundesregierung/

HAHN, Werner (2009): Rocket-Man-Tour 2009: Pop-Ikone ELTON JOHN & Band in Wiesbaden. In ZEIT Online v. 02.07.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 48 Bildern sowie Kommentaren:
http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/109591/mega-event-2009-open-air-konzert-mit-popikone-elton-john-and-band-in-wiesbaden/

HAHN, Werner (2009):MEGA-Star:„King of Pop“ Michael JACKSON – Abschied als Medienereignis.In ZEIT Online v. 07.07.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 72 Bildern sowie 5 Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/110622/mega-star-king-of-pop-michael-jackson-trauer-ehrerbietung-and-mitleid/

HAHN, Werner (2009):Institution Klaus DOLDINGER: JAZZer & Komponist für Film- und Fernsehmusik. In ZEIT Online v. 28.07.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 36 Bildern sowie 5 Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/116675/jazzer-und-filmkomponist-klaus-doldinger-passport-jazz-mit-weltgeltung/

HAHN, Werner (2009):Bundesverfassungsgericht & SEXUALKUNDE, EVOLUTION, KARNEVAL. In ZEIT Online v. 08.08.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 18 Bildern sowie 7 Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/119898/sexualkunde-evolution-karneval-and-das-bundesverfassungsgericht/

HAHN, Werner (2009):Desolat: KUNST-Szene & Kunsthochschul-MISERE.“Dr.phil.in art“ als Ausweg? In ZEIT Online v. 11.08.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 30 Bildern sowie 2 Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/120688/trostlos-akademien-dr-phil-in-artq/

HAHN, Werner (2009):Bernd NEUMANNS Misserfolge als KULTUR-Staatsminister. CDU/CSU will STAATSZIEL KULTUR nicht! In ZEIT Online v. 12.08.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 14 Bildern sowie 11 Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/121321/kultur-politik-cducsu-steht-allein-im-abseits-mit-der-kultur-als-staatsziel-verweigerung/

HAHN, Werner (2009):Chris BARBER & BAND feiern 2009 sechzig Jahre Weltklasse-JAZZ. In ZEIT Online v. 02.09.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 36 Bildern: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/126151/jazz-and-blues-chris-barber-and-band-feiern-60-jahre-weltklasse-jazz/

HAHN, Werner (2009): Bundestagswahl 2009 & Abgeordnetenwatch.de: Ist ABGEORDNETEN-„Watching“ BLÖD? In ZEIT Online v. 09.09.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 29 Bildern sowie 31Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/129059/bloed-wer-jetzt-nicht-waehlt-abgeordneten-watching-ja-danke/

HAHN, Werner (2009):Renaissance des BOOGIE-WOOGIE: Pianist und Sänger Jo BOHNSACK (Sylt). In ZEIT Online v. 15.09.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 37 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/127810/jazz-szene-boogie-woogie-renaissance-and-jo-bohnsack-sylt/

HAHN, Werner (2009): Dieter BOHLEN-DSDS (RTL) & JUSTIZ – Kunstfreiheit hilft Künstlersozialkasse. In ZEIT Online v. 02.10.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 32 Bildern sowie 26 Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/175290/primitive-massenmedien-bohlen-and-die-justiz-kunstfreiheit/

HAHN, Werner (2009): SUPER-„Kunst“ im Hamburger Bahnhof?: „Unappetitliches“. In ZEIT Online v. 04.10.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 20 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/129318/hamburger-bahnhof-unappetitliches-ist-diese-kunst-noch-super/

HAHN, Werner (2009): Sie lieben BIG-BAND-JAZZ? BB des hr mit ABERCROMBIE in Gießen. In ZEIT Online v. 09.10.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 41 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/177138/kult-ur-knall-in-der-uni-stadt-giessen-big-band-des-hr-als-theaterkultur/

HAHN, Werner (2009):DARWIN-Jahr: HARMONIA-Polymorphismus: Vielgestaltigkeit & Variabilität in Form/Zeichnung/Farbe bei Marienkäfern. In ZEIT Online v. 12.10.2009. Siehe auch in myheimat.de mit Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/178208/hessen-sieht-schwarz-rot-neues-zu-neutieren-aus-nahost-neozoa-invasionsbiologie/ UND in http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/177533/gluecksbringer-ja-undoder-nein-marienkaefer-qharmoniaq/

HAHN, Werner (2009):BRD als KULTUR-Nation? Schwarz-Gelb sind für Staatsziel KULTUR im Grundgesetz.In ZEIT Online v. 26.10.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 8 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/182845/ist-deutschland-eine-kultur-nation-schwarz-gelb-sagt-ja-zum-staatsziel-kultur/

HAHN, Werner (2009):RÜCKBLICK Frankfurter Buchmesse 2009: Verleger-Liebhaberei“. Warum GOOGLE NICHT den Friedens-Preis bekam. In ZEIT Online v. 30.10.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 38 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/183352/rueckblick-frankfurter-buchmesse-zahlreiche-aussteller-and-veranstaltungen-thema-friedenspreis-und-google/

HAHN, Werner (2009):DARWIN-Jahr: Ist Victor VASARELY erneut im Kommen? OP ART im Mathematikum Gießen (1). In ZEIT Online v. 02.11.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 31 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/184805/darwin-jahr-victor-vasarely-ueberrascht-mit-op-art-im-giessener-mathematikum-1/

HAHN, Werner (2009):Zeit-Geist 09: GEOMETRISIERUNG und EVOLUTIONISIERUNG – Vasarelys Op Art (2). In ZEIT Online v. 06.11.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 43 Bildern sowie Kommentaren: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/185574/darwin-jahr-2009-geometrisierung-und-symmetrisierung-mathematikum-and-vasarely-2/

HAHN, Werner (2009): Nostalgie pur: Abenteuer des Max-Raabe-Palast-Orchesters mit Oldie-Songs. In ZEIT Online v. 11.11.2009. Siehe auch in myheimat.de mit 30 Bildern: http://www.myheimat.de/gladenbach/beitrag/187160/nostalgie-max-raabes-phantastische-lied-kunst-palast-orchester-tournee-09/ DIE ZEIT: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2009/11/11/nostalgie-pur-abenteuer-des-maxraabepalastorchesters-mit-oldieson

TRANSMUTION bei LEONARDO da Vinci (rechts) und DARWIN (links)
Berühmt geworden ist die Skizze mit der Überschrift „I think" aus DARWINs Notebooks zur Transformation: Im Sommer 1837 zeichnete der in London wohnende 28-Jährige in eines seiner Notizbücher diese Skizze. Unter der Überschrift „I think" ("Ich denke") ist eine Art Stammbaum zu sehen, der das Entstehen, Variieren und Aussterben von Arten in Grundzügen zeigt. LEONARDO hat diagrammatisch Baumwuchs dargestellt: ein biometrisches Gesetz.

Von „TRANSMUTATION“ (= Abstammung mit Abwandlung) sprach Darwin bis zur 5. Auflage seines Epochenwerkes. Den Begriff „Evolution“ hat Darwin erst in der 6. Auflage seines Buches „Die Entstehung der Arten“ verwendet. Im September 1835 erreichte Darwin mit der Beagle die Galápagos-Inseln (San Christobal). Innerhalb von fünf Wochen ging der Evolutionsforscher seinen naturkundlichen Studien nach, die er nach der Rückkehr im Jahre 1836 detailliert auswertete. Er beobachtete, dass auf den jeweiligen Inseln des Galápagos-Archipels eigene Schildkröten und Vogelarten vorhanden waren, die sich im Aussehen und Lebensgewohnheiten zwar voneinander unterschieden, ansonsten sich aber doch recht ähnlich sahen. Aufgrund dieser Beobachtungen entwickelte er die These, dass die Tiere ursprünglich von einer einzigen Art abstammten und sich durch Anpassung der Lebensbedingungen auf den jeweiligen Inseln unterschiedlich entwickelt hatten (Notebook on the Transmutation of Species). Die Annahme, dass sich die Lebewesen schrittweise änderten und sich der Umwelt anpassten nannte Darwin seinerzeit „TRANSMUTATION".

Berühmt sind Darwins Notebooks: Das in braunes Leder eingeschlagene Notizbuch B enthielt ein faustgroßes Diagramm, das Darwin 28jährig im Sommer 1837 gezeichnet hat. Es folgte dem Satz „I think“ (ich denke) – ausgehend von einer Ziffer „1“ (Ursprung, „Archetyp“) - aus einer Linie bifurkationsgeometrisch Gabelungen, die sich immer weiter auffächern; bis hin zu A, B, C, und D. Von der TRANSMUTATION der Arten sprach Darwin in seinen Notebooks B bis E (sog. „Transmutation Notebooks“), in denen er im engeren Sinne den Artenwandel als historischen Prozess darstellte, der zu Entstehung, Wandel und Aussterben von Arten führt. Die „Entstehung der Arten“ erschien erst 1859.

Ein Vergleich DARWIN - LEONARDO: Bereits LEONARDO DA VINCI (1452 - 1519) hatte klar erkannt, dass Fossilien Reste einstiger Lebewesen gewesen sein mussten. Diese könnten aber nicht auf eine einzige Sintflut bezogen werden, da sie in verschieden alten Gesteinsabfolgen aufträten. Leonardo sprach von „trasmutazione di forme“ (vgl. (5), 12.4.). Leonardo hat Anleitungen zum Konstruieren von Bäumen dargestellt und in diagrammatischer Art – sehr verwandt zu DARWINs Diagramm - das Wachstumsgesetz der Bäume in Skizzen veranschaulicht. (Vgl. GOMBRICH: Kunst und Illusion, Abb. 111.) Ein Eintrag in Darwins Notebook B - einige Seiten früher – enthält die Notiz: „Die Organisation der Lebewesen stellt einen sich unregelmäßig verzweigenden Baum dar, einige Zweige viel stärker verzweigt." Leonardo & Darwins Transmutations-Diagramme führen diese Unregelmäßigkeit vor Augen: Man sieht bei Darwin gar keinen Baum, sondern ein Büschel von Linien mit unterschiedlich dichten Verzweigungen. Einige Linien laufen offen aus und bezeichnen die Entwicklungs-Linien ausgestorbener Arten, die anderen sind mit Querstrichen abgeschlossen und repräsentieren bestehende Arten. Ob Leonardo sich mit dem Grundgedanken der Evolutionstheorie befasst hat (vgl. Fossilien-Überlegungen) ist unbekannt. Beiden Gestaltforschern (wie auch schon DÜRER; vgl. Kopf/Körper-Transformationen; meine Symmetriebücher) ging es um die Erkundung „allgemeiner Gesetze". Für das wichtige Thema der Evolution hat sich lange Zeit die moderne Bildende Kunst überhaupt nicht interessiert; vgl. indessen „Neo-Renaissance“ durch ARS EVOLUTORIA! In "Einleitung un Dank" zu meinen Symmetriebüchern zitierte ich LEONARDO als MOTTO (neben einem Satz Goethes): "... wo die Natur aufhört, neue Formen entstehen zu lassen, beginnt der Mensch, mit den natürlichen Dingen, mit Hilfe eben dieser Natur, eine unendliche Vielfalt der Formen zu erschaffen."

Literatur: HAHN, Werner (2009): DARWIN-Jahr 2009: SCHÖNES und UNSCHÖNES (Streit) zum START ins Darwinjahr. 1. Teil. In: ZEIT Online v. 03.01.2009.

 

Die vier Alpträume des DARWINschen Geistes
am 12. Februar 2009








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Werner Hahn - Institutsleiter, Verleger, Autor und freier Künstler